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Bericht über kulturelle Rechte und nachhaltige Entwicklung

Der erste Bericht der UN-Sonderberichterstatterin im Bereich kultureller Rechte Alexandra Xanthaki an die UN-Generalversammlung betont die Rolle der Kultur in der nachhaltigen Entwicklung, einschließlich der Kulturen der Entwicklung. In Übereinstimmung mit den Forderungen der #Kultur2030Ziel Ziel der Kampagne „Bericht über kulturelle Rechte und nachhaltige Entwicklung“ ist es, zu bewerten, inwieweit kulturelle Vielfalt und kulturelle Rechte in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verankert wurden.  

Der UN-Sonderberichterstatter stellt fest, dass kulturelle Rechte für eine nachhaltige Entwicklung unverzichtbar sind. Neben der Offenlegung der Hintergründe zeigt er auch Herausforderungen und Verletzungen kultureller Rechte im Entwicklungsrahmen auf, wie etwa:

  • Landraub, Vertreibung sowie Aneignung und Zerstörung des kulturellen Erbes 
  • Spannungen zwischen kulturellen Rechten und Naturschutz
  • Die Anforderungen an Konsultation und Beteiligung
  • Gentrifizierung und kulturelle Rechte

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass kulturelle Rechte einen zentralen Stellenwert in nachhaltigen Entwicklungsprozessen haben und als solche anerkannt werden sollten. Er schlägt Empfehlungen vor, die für politische Entscheidungsträger, Forscher und kulturelle Akteure von Nutzen sein könnten. 

 

 

#Nachhaltigkeit #Kulturpolitik #Kulturdemokratie