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Bericht der EU-Kommission zur kulturellen Dimension nachhaltiger Entwicklung in EU-Maßnahmen

Im Dezember 2022 legte die Europäische Kommission dem EU-Gesetzgeber den Bericht vor zur kulturellen Dimension der nachhaltigen Entwicklung in den Maßnahmen der EU. 

Die Kommission hat in ihrer neuen europäischen Kulturagenda von 2018 die Rolle der Kultur für eine nachhaltige Entwicklung hervorgehoben und sich verpflichtet, diese zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung einzusetzen. 

Der Arbeitsplan des Rates für Kultur 2019–20225 wurde dann im Mai 2020 geändert und um „Kultur als Motor für nachhaltige Entwicklung“ als zusätzliche Priorität ergänzt. Der Plan enthielt eine Aufforderung an die Kommission, einen Aktionsplan zur kulturellen Dimension der nachhaltigen Entwicklung vorzulegen.

Mit diesem Bericht kommt die Kommission dieser Aufforderung nach. Er plädiert für einen politischen Ansatz der EU hinsichtlich der kulturellen Dimension der nachhaltigen Entwicklung, der auf einer stärkeren und konsequenteren Verknüpfung von Kulturpolitik und der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung in allen Initiativen, Programmen und Maßnahmen der EU und in allen Sektoren aufbaut.

Er bietet einen Überblick über die Strategien und Programme der EU, die das Zusammenspiel zwischen Kultur und nachhaltiger Entwicklung stärken, und identifiziert von der Kommission ergriffene oder geplante Maßnahmen mit dem Ziel, die Kultur als Motor oder Wegbereiter der UN-Agenda 2030 voranzutreiben.

Die Debatte und die Ergebnisse aus MONDIACULT 2022 – die UNESCO-Konferenz zu Kulturpolitik und nachhaltiger Entwicklung, die vom 28. bis 30. September 2022 in Mexiko stattfand – haben die Diskussionen über die Zukunft der SDGs weiter inspiriert und informiert und zusätzliche Impulse für Überlegungen zu einer wichtigeren Rolle der Kultur in Strategien für nachhaltige Entwicklung gegeben. Dieser Bericht trägt zu diesem Reflexionsprozess bei und baut auf den Ambitionen der Erklärung zur Kultur der Konferenz auf.

 

 

#Nachhaltigkeit #Kulturpolitik