Im Vorfeld des nächsten EU-Arbeitsplans für Kultur hat Culture Action Europe eine Reihe von Empfehlungen für den Rat der EU entwickelt, die auf den Diskussionen im Rahmen von BEYOND Satellites 2026 basieren.
Im Vorfeld des nächsten EU-Arbeitsplans für Kultur hat Culture Action Europe eine Reihe von Empfehlungen für den Rat der EU entwickelt, die auf den Diskussionen im Rahmen von BEYOND Satellites 2026 basieren.
Culture Action Europe hat sich einer Koalition von über 100 Kulturorganisationen, Netzwerken und Institutionen aus ganz Europa angeschlossen und einen offenen Brief an die EU-Politiker unterzeichnet, in dem ein stärkeres Budget für den Kulturbereich in AgoraEU als Teil des nächsten langfristigen EU-Haushalts gefordert wird.
Culture Action Europe hat auf der Grundlage umfangreicher, dezentraler Konsultationen mit ihren Mitgliedern Empfehlungen für den Arbeitsplan Kultur 2027-2030 erarbeitet.
In den vergangenen Monaten haben wir viel über die Arbeit der Europäischen Kommission am Kulturkompass und die Bemühungen des Europäischen Parlaments zur Beeinflussung der aktuellen Finanzierungsvorschläge berichtet. Angesichts der an Fahrt gewinnenden Verhandlungen über den nächsten langfristigen EU-Haushalt arbeiten beide Institutionen intensiv daran, die Zukunft der Kultur zu gestalten. Doch es gibt einen dritten Akteur, den wir nicht außer Acht lassen dürfen: den Rat der EU und seinen bevorstehenden Arbeitsplan für Kultur.
Der Rat hat seine Haushaltsvorschläge für den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 veröffentlicht, und diese sind schlecht für den Kulturbereich. So ist unter anderem eine Kürzung des Budgets für AgoraEU um 33 % im Vergleich zum Vorschlag des Europäischen Parlaments vorgesehen. Um den Kultur- und Kreativsektor zu erhalten, ist es unerlässlich, dass der Haushaltsvorschlag des Europäischen Parlaments in Höhe von 10.72 Milliarden Euro in den Verhandlungen als absolutes Minimum behandelt wird.
Die Koordinatoren der NamePlaceFund-Kampagne haben einen offenen Brief an die irische Präsidentschaft des Rates geschickt, in dem sie eine Vision für Forschung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im nächsten MFR fordern, die die Künste und das CCSI vollständig einbezieht, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.
Culture Action Europe fordert eine AgoraEU, die alle Kultur- und Kreativbranchen gleichermaßen berücksichtigt, den sektorübergreifenden Charakter der europäischen Kulturzusammenarbeit schützt und eine ambitioniertere Kulturförderung insgesamt ermöglicht. Spezifische Bedürfnisse einzelner Sektoren müssen sektorübergreifend und konsequent angegangen werden.
Im Vorfeld der Trilogverhandlungen festigt das Europäische Parlament seine Positionen zu den wichtigsten Förderprogrammen des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens. AgoraEU sticht dabei als zentraler Rahmen zur Unterstützung von Kultur- und gesellschaftlich wirkungsvollen Projekten hervor und wirft Fragen auf, was daran neu ist und warum es von Bedeutung ist.