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Titelbild für eine politische Darstellung im Arbeitsplan des Stadtrats für Kultur. Die Grafik hat einen leuchtend gelbgrünen Hintergrund mit großer schwarzer Schrift: „Der andere Riese im Raum: Der Arbeitsplan des Stadtrats für Kultur“. Über dem Titel befindet sich ein pinkfarbenes Banner mit der Aufschrift „Policy Pill“, in dessen oberen Ecken die Logos des Ask Pay Trust und der Alliance for Socially Engaged Arts in Lila und Gelb prangen.

In den vergangenen Monaten haben wir viel über die Arbeit der Europäischen Kommission am Kulturkompass und die Bemühungen des Europäischen Parlaments zur Beeinflussung der aktuellen Finanzierungsvorschläge berichtet. Angesichts der an Fahrt gewinnenden Verhandlungen über den nächsten langfristigen EU-Haushalt arbeiten beide Institutionen intensiv daran, die Zukunft der Kultur zu gestalten. Doch es gibt einen dritten Akteur, den wir nicht außer Acht lassen dürfen: den Rat der EU und seinen bevorstehenden Arbeitsplan für Kultur.

Die Aufnahme aus der Vogelperspektive zeigt einen großen, runden Konferenzsaal mit Holzboden und mehreren Sitzreihen, an denen zahlreiche Personen an Schreibtischen mit Monitoren sitzen. Eine riesige, ringförmige Leuchte hängt von der konzentrischen Holzdecke direkt über der Raummitte. An den oberen Holzwänden sind digitale Bildschirme angebracht, die die offizielle Sitzung des Europäischen Rates übertragen.

Der Rat hat seine Haushaltsvorschläge für den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 veröffentlicht, und diese sind schlecht für den Kulturbereich. So ist unter anderem eine Kürzung des Budgets für AgoraEU um 33 % im Vergleich zum Vorschlag des Europäischen Parlaments vorgesehen. Um den Kultur- und Kreativsektor zu erhalten, ist es unerlässlich, dass der Haushaltsvorschlag des Europäischen Parlaments in Höhe von 10.72 Milliarden Euro in den Verhandlungen als absolutes Minimum behandelt wird.

Abstrakter, leuchtender Lichtring mit ausstrahlenden orangefarbenen, blauen und gelben Streifen vor schwarzem Hintergrund.

Culture Action Europe fordert eine AgoraEU, die alle Kultur- und Kreativbranchen gleichermaßen berücksichtigt, den sektorübergreifenden Charakter der europäischen Kulturzusammenarbeit schützt und eine ambitioniertere Kulturförderung insgesamt ermöglicht. Spezifische Bedürfnisse einzelner Sektoren müssen sektorübergreifend und konsequent angegangen werden.